14. Februar 2017

Das Buch der Freude - Buchtipp - keine Rezension



Das ist keine Buchrezension!

Das kann ich auch gar nicht und überlasse solche Rezensionen lieber denen, die es können – der lesenden Minderheit zum Beispiel.

Dieses Buch "Das Buch der Freude" möchte ich euch trotzdem gerne vorstellen, weil es sich in einer Abteilung versteckt, wo ich eher selten nach Büchern stöbere. 
Ich musste sogar direkt danach suchen, weil es mir sonst nie aufgefallen wäre, wenn ich nicht einen Artikel in einer Zeitschrift über die Zusammenkunft und das Treffen dieser beiden Männer gelesen hätte. 
Der Schreibstil, oder vielleicht auch nur die Übersetzung, ist mir an manchen Stellen ein wenig zu ausdruckslos und schwammig, aber da sich „Das Buch der Freude“ auch nicht in einem Rutsch durchlesen lässt, da es kein Roman ist und man häufig an den Gedanken kleben bleibt, tut es der Aussage keinen Abbruch.

 Es geht darum, worum es gehen sollte und es geht darum, TROTZDEM glücklich zu sein.




Ja, das ist schon irgendwie religiöses Zeugs!

Aber hier unterhalten sich zwei Friedensnobelpreisträger über das Leben, über Krankheit, Tod und Freude. Und da hier zwei völlig verschiedene Religionen aufeinander treffen durch den Dalai Lama und Desmond Tutu, ist es schon fast wieder universell verständlich, denn eigentlich geht es nur darum, wie wir versuchen können, glücklicher zu werden.

In einer eher zerrissenen Zeit von Liebe und Mitgefühl und den vielen bunten Sinnsprüchen in den Social Media haben die Gedanken aus diesem Buch nicht nur direkten aktuellen Bezug zum Leben, sondern es gibt auch Erklärungsversuche, warum unsere Zeit so unstet ist, wieso wir so unzufrieden sind. 
Es gibt Denkanstößen unabhängig von Religion, die uns alle angehen, als Menschen, als Mitmenschen, als Menschen mit anderen Menschen.

Und es gibt religiöses Zeugs darin…, aber damit mag jeder umgehen, wie er will, denn Anstoß, mehr Freude im Leben zu empfinden hat nichts mit der eigenen religiösen Einstellung zu tun.



Our inner Dalai Lama



Wir sind wahrscheinlich alle weit weg davon, so bewundernswert gelassen wie der Dalai Lama zu sein oder so ein unerschöpfliches Gottvertrauen wie Kardinal Desmond Tutu zu haben. 
Vielleicht werden wir es nie schaffen, alleine weil die wenigstens von uns sich die Zeit zum Meditieren oder Beten nehmen wollen oder können, aber mit den Worten aus dem Buch, schaffe wir es vielleicht doch einmal kurz inne zu halten, bevor unser nickeliges Ich wieder in eine Sackgasse gerät und uns selber unsere Freude nimmt.


Vielleicht spricht es euch ja an zwischen euren bunten Stoffbergen und stylischen Food-Fotos im Blog-News-Reader und ihr habt Lust, bei einer Tasse Tee ein bisschen mehr über Freude zu erfahren.



(der Post enthält affiliate Links)