6. Februar 2017

Bullet Journal - Tagebuch - es ist das, was du daraus machst!

Willkommen Februar





Ach kommt! Bullet Journal habt ihr bestimmt schon etwas von gehört und entweder wart ihr neugierig, oder habt es als kompliziertes neumodisches Kreativding abgetan, oder?!


So ging es mir zumindest zuerst. Aber nachdem ich nach sinnvollen Arbeits- und Erinnerungsmethoden gesucht hatte und dabei über eine logische Notizbuchführung gestolpert bin und dieses auch erfolgreich ausprobiert habe, bin ich etwas weiter in die Materie gegangen und dann eben ständig auf das Bullet Journaling gestoßen.



Die Kindl-Edition kostet keine 2 Euro und hat viele Ideen, auf die man auch wirklich hätte selber kommen können - tut man nur leider nicht immer - also eine gute Hilfe!
Urlaubsorgansiationskritzeleien aus dem letzten Jahr aus meinem "Notizbuch".

Organsiation eines Herren



Eigentlich ist das Bullet Journal ganz einfach nach RyderCarroll, der nach einem ganz einfachen System für eine persönliche Organisation gesucht hat und männlich minimalistisch ist es eine so unfassbar individualisierbare Sache, dass eben eine ganze Bewegung dazu entstanden ist und es neben den kargen Symbolen und schwarzen Einträgen inzwischen auch bunte, kreative Journals in allen Variationen gibt – gebt einfach mal Bullet Journal bei pinterest ein und ihr werdet erschlagen.

Für mich ist das aber nichts!
Dachte ich.


 Wenn es zu persönlich wird

Ich habe euch ja schon hier von meinem neuen analogen Kalenderleben berichtet und welche Erfahrung ich dem einen Jahr damit gemacht habe, wie ich ihn mir über das Jahr personalisiert und funktional gemacht habe.
Im Laufe des ersten analogen Jahres ist mein Kalender aber auch zu einem halben Tagebuch mutiert. Abgesehen von kleinen Eintragungen, Notizen, Anmerkungen und Ergebnissen, was der Tag so gebracht hat und auch als abendliche Routine im Resümee, für mein altes Hirn, das morgen schon nicht mehr weiß, was es heute zu essen gab. 



In meiner Krankenhauszeit gab es allerdings nicht mehr ganz so viel zu planen und zu organisieren, so dass auf den fast leeren Seiten in den zwei Monaten einige lange persönliche Texte entstanden sind. Irgendwie hat mein Kalender mich dazu gebracht, wieder so etwas wie ein Tagebuch anzufangen (gefühlte hundert Jahre her als Teenager habe ich ewig Tagebuch geführt, gehasst, zerrissen und neu geschrieben).





So ein Kalender ist ja eh schon eine sehr persönliche Geschichte, aber meine „Tagebuchseiten“ beim Zahnarzt durchzublättern, um den nächsten Zahnreinigungstermin einzutragen, war mir dann doch zu seltsam.


 Es bleibt alles anders

Und nun fügt sich alles zusammen! Mein Kalender bleibt mein Kalender, denn was mir beim Bullet Journal nicht gut genug umgesetzt ist, ist das Eintragen von Terminen für mindestens 3 Monaten (mein Planung geht meist sogar länger und es ist wenig hilfreich direkt einen kompletten Kalender aufzuschreiben, dann benutzte ich lieber direkt deinen Kalender), die Planung im Vorfeld und die Notizen zu denen ich vor und zurück blättern kann.


Aber, ich habe mir auch mein Bullet Journal so umfunktioniert, dass nun meine Organisation, Mitschriften, Aufzeichnungen, Bilder, Zeichnungen, Planungen und eben auch mein Tagebuch, plus lustiger kreativer Mädchen-Bullet-Seiten alles unter einem Buchdeckel steckt.


 Meins!

Für mein Tagebuch und alles andere nutze ich auch gerne kleine Bilder, die ich einfach auf Papier ausdrucke und dann in mein Journal klebe. Ich kann meine kreative Ader ausleben, Informationen zusammenschreiben und Ideen sammeln und alles mit Seitenzahlen im Register archiviert.
Es purzeln nun nicht mehr Insta-Burger-Fotos bei meinem Diabetologen ins Sichtfeld, wenn ich meine neuen Termine aufschreibe und der Dachdecker muss auch nicht wissen, welche lustigen Selfies ich mit den Kids gemacht habe.




Mein Kalender kann so vielleicht im nächsten Jahr eine Nummer kleiner ausfallen – das wird sich zeigen, denn momentan benötige ich immer noch viel Platz für meine Kalendereintragungen, aber ich fühle mich inzwischen richtig wohl organisiert und vor allem vergesse ich kaum noch Dinge mit meiner Notizbuch-Tagebuch-Bullet-Journal-Kombi!


Wie organisiert ihr euch denn? Schreibt ihr noch oder wieder Tagebuch? Bin ich alleine nur so bekloppt?


Falls ihr euch inspirieren habt lassen, hier ein paar Hilfsmittel zum schreiben, journal und kalendern...
(und ja das sind Links aus dem amazon-Partner-Programm, wo ich, würdet ihr etwas kaufen, ein paar Cents bekommen würde, was euch aber nicht mehr kostet und auch noch nie geklappt hat bei mir, weil nie genug zusammen gekommen ist)


Als Bullet Journal nutzen die meisten das zwart punktierte (statt linierte) Leuchtturm 1917

Ich liebe meinen Pit Artist Pen - den benutzte ich aber auch für meine Zeichnungen, da er wasserfest ist und ein schöneres schwarz hat als die normalen Stabilos, die ciha aber gerne nutze.


Da lle gerade auch schön schreiben lernen wollen, darf der Tombow im Repertoire nicht fehlen

Als Tageskalender habe ich mir den Moleskine umfunktioniert.