12. März 2014

Cakepops - 11 Tipps wie es so einfach wie möglich geht

Ich mache es mir leicht

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Auch wenn der Post heute nach Werbung klingt, ich werde nicht gesponsert!

Aber ich bin eben ein großer Cake Pop Fan - weil die Dinger ziemlich lecker sind und man nicht direkt so große Happen essen muss, sondern die fein und klein, schwups im Mund verschwinden können.

Bei der Fertigung der Geburtstagsladung von 100 Cake Pops, fummelte ich nebenbei an meinem Handy rum und Tochterkind fragte direkt, ob ich ein Tutorial machen würde - weil ich doch meine Fotos meist mit dem Äpfelchen mache...

Gute Idee!Dachte ich und deshalb gibts jetzt ein kleines himmlisches Cake Pop Tutorial.

Tipp #1

Ich matsche die nicht mit Frischkäse etc zu den Kugeln - zum einen sind mir die so zu fettig und mächtig, zum anderen werden die Pops davon meist so schwer, dass sie am Stil abflutschen und keine Pops mehr sind, sondern löchrige Kugeln.

Ich habe mir beim Kaffeebohnenröster mit dem T so einen Cake Pop Maker gekauft (gibt es auch aktuell wieder im Angebot) und bin da völlig zufrieden mit. Das Gerät hat 12 kleine Ausbuchtungen die mit einem Teelöffel befüllt werden können und dann wie mit einem Waffeleisen fertig backen - nach 4-6 Minuten sind die Cakes fertig und können abkühlen.


Tipp #2

Meist mache ich ganz viele und friere welche davon ein, für die nächste Aktion. Das ist extrem problemlos, da man meist Rührteig nutzt, den man getrost einfrieren kann.
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Tipp #3

Die gefrorenen Cakepops müssen nicht unbedingt azufgetaut sein, um sie weiter verarbeiten zu konnen - manchmal kann es sogar vorteilhaft sein, wenn sie noch kalt sind, da so die Schokoglasur schneller erkaltet - vor allem im Sommer - da kann das mit der Schokolade drumrum schon mal dauern.

Tipp #4

Zum Verzieren nehme ich Schokoglasur - da gibt es ja große Unterschiede in dem Flüssigkeits- und Trockenheitsgrad - am liebsten nehme ich die Hausmarke vom R..we, mit denen habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht, außerdem gibt es sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Farben - mein Liebling ist die weiße Schokolade mit Vanillegeschmack.

Tipp #5

Bei den Streuseln etc. kann man nehmen, was man mag - Schokoraspeln, Zuckerperlen, Crispies, Krokant, Mini Smarties ... oder Zuckerguß aus der Tube für Spezialeffekt. - manchmal reicht aber auch normaler Haushaltszucker - vor allem bei weißen Cakepops kann das sehr edel aussehen.

Tipp #6

Zum Trocknen und Lagern benötigt ihr außerdem noch Platz - möglichst viel Platz, wo die Cake Pops stehen können mit den Stielen. Inzwischen gibt es günstige Varianten aus Acryl, Styropor, Pappe oder Plastik, die unbedingt Sinn machen, wenn ihr Kunstwerke erschaffen wollt achtet auf genügens Abstand zwischen den Stilhaltern - sonst kippen die Cakepops aneinander und sie kleben alle zusammen - ein Supergau!
Schaut einfach mal, ob ihr nicht noch irgendwo aus einem Karton eine Styroporplatte habt, die ihr verwenden könnt!

 Tipp #7


Das Backen ist auch nicht aufwändiger, als Waffeln zu backen - beim Verzieren wird es dann schon zeitraubender.


Ihr könnt aber auch kleine Teigmengen vorher trennen und diese mit Lebensmittelpulverfarbe einfärben - das erhöht den Schwierigkeitsgrad, sieht aber beim reinbeissen hinterher super aus. Dazu einfach immer von zwei Fraben nur halbe Teelöffel in die Mulden füllen.
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 Tipp #8


Stiele für die Cake Pops gibts es zum Wegwerfen, aus Plastik oder, prima auch zum Verschenken wenn man, Mikadostäbe, nimmt - also diese Knusperdinger mit Schokoüberzug. Bei den Schokodingern muss man etwas aufpassen, dass sie nicht abrechen, am besten knapp da anfassen beim reinstecken an der Stelle bis wohin die Stäbchen reingesteckt werden sollen.

Tipp #9

Grundsätzlich bohre ich aber immer kleine Löcher mit einem Stäbchen vor. Da die Stäbchen vor dem glasieren schon fest an dem Stäbchen pappen sollten, finde ich es besser, wenn etwas Schoki mit in das Löchlein kommt.
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Dazu muss aber erst einmal die Glasur flüssig gemacht werden.IMG_8421

Ist jetzt etwas ungünstig, der weiße Stab mit der weißen Schoki, aber erfahrungsgemäß sollte das Stäbchen schon dreiviertel im Cake verschwinden und die Schoki auch bis dahin am Stäbchen eingetaucht werden.
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Dann das Stäbchen in die Cake Pops stecken und trocknen lassen. Man muss keinen Ständer mit Mulden haben, wenn man die Cake Pops vorsichtig ablegt und gut trockenen lässt, klappt das auch so ganz gut.

Tipp #10

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Wenn der Stiel gut angetrocknet ist, könnt ihr den ganzen Cake Pop eintauchen. Nun benötigt ihr wirklich ein paar Ständer, damit die Glasur ordentlich trocknen kann oder ihr macht nicht direkt 100 Stück wie ich ;)
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Entweder ihr lasst die Glasur komplett austrocknen und verziert dann weiter mit anderem Schokoguß, Zuckerguß, bunter Zuckerschrift.


 Tipp #11

 Es geht auch einfacher. Für die simple Variante, die ich euch zeige, reichen Teller oder größere flache Schalen. Ihr wartet, bis die Glasur nicht mehr tropft aber noch weich ist und tunkt sie dann oben in Zuckerperlen, Crispies, Schokostreusel etc. und lasst sie in den Streuseln stehen.
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Das Streuzeug einfach auf einem Teller vorbereiten, kurz mit der Oberseite ein paar Mal eintunken und dann kann man die Cake Pops über Kopf auf einen Teller lagern, bis sie endgültig getrocknet sind
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Mit etwas Abstand voeinander und gut eingetunkt wird der Kopf recht flach und bleibt prima stehen....
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... umgedreht sehen sie dann auch noch hübsch aus.

Natürlich gibt es Schönere, aber je nach Masse und Anlass bin ich zu faul und für einen Happs reicht das doch.

Die gaaaanz schönen mit Hundekopf, Küken oder Minimons kann man ja immer nochmal für ganz besondere Anlässe machen!

Bei uns sind sie auch so immer der Renner!
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Wer sich da richtig reinknien möchte, kann gerne mal bei Pinterest oder direkt auf meinem Board dort suchen - es gibt da unendlich irre Möglichkeiten.

Habt ihr noch mehr Tipps?