11. März 2014

Bentos - japanische Butterbrotvariante

 Pausenbrot mal anders

Um noch ein bisschen beim Japanthema zu bleiben...

Das Leben als solches an sich und damit im speziellen das Thema Japan, wegen des Geburtstags, hat mir so einen leichten *ich hab Lust zu bloggen* Antrieb gegeben - deshalb muss ich und ihr jetzt da durch.

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(Bento mit gewürztem Sushireis, Tamagoyaki - gerolltes Eieromelett, Käse, Gurke, Paprikablümchen und Champignon)

Bentos

... kennt ihr Bentos? Inzwischen sind die japanischen Brotersatzdosen ja kein großes Geheimnis mehr. Wer sie nicht kennt, sollte mal bei goo.. oder pinte... Bento als Suchanfrage in den Bildern raus schicken - aber bitte erst nachdem ihr dieses Post gelesen habt... sonst muss ich mich leider sehr schämen, welch unwürdige Bentoboxen meine armen Kinder mit in die Schule schleppen müssen ;)
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(Bento mit abgewandeltem Sushi mit Paprika/Käse und mit Paprika/Schinken)

Meine Kids lieben Bentos! Vor ein paar Jahren hat mich ein lieber Freund darauf aufmerksam gemacht, woraufhin ich meinen Kids eine zeit lang Bentos mit zur Schule oder in den Kindergarten gegeben habe. Irgendwie hatte sich das ausgeschlichen, aber die Kids fragten immer wieder nach, ob ich nicht mal wieder Bentos machen könnte, anstatt der laaaaangweiligen Brote und nun versuche ich seid einer Weile wieder Bentos herzurichten - aber eher nach europäischen Geschmäckern und mit weniger Kunst in der Box.

europäische Bentos ;)

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(Bento mit Resten vom Mittagessen: Weizen, Brokkoli, Lachs, Camembert, Trauben und etwas Schoki)


Zubehör


Bentoboxen gibt es in den verschiedensten Ausführungen - meist bestehen sie aus zwei Fächern, aber ist gibt auch ein- oder dreifächrige Varianten, aus Bambus oder Plastik, super kitschig oder ganz schick und edel, denn Bentos sind nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene als Mittagspause gedacht.
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Natürlich ist dabei hauptsächlich Reis, aber auch Fleisch und Gemüse - wenn ihr euch einlesen wollt, dann empfehle ich euch DIESE (Nekobento) Seite mit vielen Links und Tipps!

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(Bento mit Sushi Variante Paprika/Schinken, Brezeln, Salamitsticks, Camembert, Trauben und Macadamia Nüsse)

Natürlich gibt es auch viele Blogs zum Thema - mit wesentlich besseren und schöneren Bentos, wie ich sie euch hier zeige, wer also mal schauen mag, was sonst noch so geht und Interesse an der asiatischen Küche hat, dann klickt HIER zum Bento Lunch Blog oder HIER zu Einfach Bento.
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(Bento mit Couscous Salat, Käse, Gurke und Mini Fleischwurst)

 Fingerfood

Für mich muss es aber immer einfacher und schneller sein. Die Bentos bereite ich abends vor und lagere sie im Kühlschrank für den nächsten Morgen. Ich schaue, ob etwas vom Mittag übrige geblieben ist und was ich davon mitgeben kann oder koche schnell etwas Reis auf. Anhand der Bilder könnt ihr aber auch ganz gut sehen, was ich alles so in die Boxen reingebe.

Beim Einkauf nehm ich dann auch gerne leichte kleine Produkte, die man einfach so dazu legen kann, wie Würstchen, Minifrikadellen, Brezel.. naja eben alles was irgendwie noch Fingerfoodtauglich ist...
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(Bento mit gewürztem Basmatireis, Ei, Minitomaten, Paprika und Geflügelwürstchen)

Gemüse und Obst habe ich ja sowieso immer da und wenn ich den abendlichen Salat zurecht schnibbel, dann kommt nebenbei auch eben noch was in die Bentobox.
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(Bento mit Vollkornbrötchen, gewürztem Reis, Würtschen, Minitomate, Trauben und Oreo)

Bento Kitsch

Natürlich gibt es auch tolles Zubehör zu den Bentoboxen - allerdings sind die meist oberniedlich und nicht mehr so Teenie geeignet, deshalb habe ich nur eine kleine Auswahl an Spießern, Soßentübchen und kleinen Silikonförmchen zum separieren von verschiedenen Inhalten.

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Was auch geht

Gut eignen sich auch Silikonförmchen für Muffins oder man nimmt simple Zahnstocher - man kann sich aber auch arm kaufen - zum Beispiel im Bento Shop oder diversen japanischen Shops.

Tipp

Bei den Shops aus Japan sind die Sachen zwar wunderschön und günstig, aber seid vorsichtig bei dem Bestellen - bei allem über 22 Euro inkl. Porto muss eine Einfuhrabgabe bezahlt werden, ab 150 Euro kommen zu der Abgabe noch Zollgebühren dazu - und der Weg zum Zoll, das Zeug auch abzuholen.

Schaut doch einfach mal in den Asialäden nach, die haben manchmal auch schon schöne Sachen und wer in und um Düsseldorf wohnt, kann natürlich direkt im Japanviertel shoppen gehen - da habe ich zum Teil meine Sachen her.

 O shokuji o o tanoshimi kudasai!